RTI-Regelwerk

Die RTI-Regelwerk ist das offizielle Referenzdokument von Round Table InternationalSie fasst alle allgemeinen und ständigen Richtlinien in einem klaren und strukturierten Band zusammen. Er deckt die Richtlinien des RTI-Vorstands, der RTI-Treffen und der RTI-Ratssitzungen ab und gewährleistet eine einheitliche Sprache und Organisation.

Das Regelbuch wurde erstellt, um die Verwaltung zu vereinfachen und die Zugänglichkeit zu verbessern, und dient als wichtige Ressource für RTI-Leiter und ‑Verwalter. Es ermöglicht jedem, der an der Bewegung beteiligt ist, ein schnelles Verständnis der derzeit geltenden Regeln und Verfahren, unabhängig davon, wann sie angenommen wurden, und ist damit ein wichtiges Instrument für eine effektive Führung und Kontinuität in der gesamten Organisation.

2024 Version der Regeln: Die neueste Version ist auf Tabler.World verfügbar.

Geschichte

Das ursprüngliche Regelwerk der Round Table International (RTI) wurde 1948 von Eric Einborg (RT Dänemark und RT Schweden), Henk Bruna (RT Niederlande) und F. Leslie Crew und Reg Bates (beide RT Großbritannien und Irland) als Verfassungsdokument verfasst.

Das Dokument wurde dann 1991 von Ian DeCesare (RT Malta), Waldo Thole (RT Südliches Afrika), Gerard O’Herlihy (RT Großbritannien und Irland) und Rijn van Baal (RT Niederlande) neu verfasst.

1991 RTI Verfassung:

Nach der Annahme einer Neufassung durch Arawn Johnson (RT Großbritannien & Irland) am 20. November 2004 in Island wurden die zweite und dritte Auflage am 19. August 2005 in Costa Rica bzw. am 16. September 2006 in Südafrika angenommen.

Auf der RTI-Jahreshauptversammlung 2004 wurde vereinbart, dass dieses neue Regelwerk alle früheren Versionen der RTI- und regionalen Regelwerke ersetzen sollte. Der Grundgedanke hinter dieser bedeutenden Änderung war die Vereinfachung der Verwaltung, die Einführung eines einheitlichen RTI-Budgets, einer Kopfpauschale und eines Kontenplans sowie einer einheitlichen RTI-Satzung. Durch die Festlegung der administrativen Zuständigkeiten des RTI-Sekretärs, des RTI-Schatzmeisters und des RTI-Beauftragten für Gemeinschaftsdienste sollte Doppelarbeit zwischen RTI und den Regionen vermieden werden. Diese Aufgaben wurden dann den Regionalvertretern zugewiesen, um sicherzustellen, dass jede Region im RTI-Vorstand vertreten ist. Diese Änderung trug auch dazu bei, den Zeitaufwand für die Erörterung von Verwaltungsangelegenheiten bei den Sitzungen zu verringern.

Seit 2006 wird das Dokument regelmäßig aktualisiert und auf der Grundlage der auf der Jahreshauptversammlung und der Halbjahresversammlung von Round Table International angenommenen Änderungen angepasst.

Eine umfassende Neufassung wurde 2016 von Kaj Kostiander (RT Suomi-Finnland) und Dragos Chirita (RT Rumänien) vorgenommen.

Auf der RTI-Jahreshauptversammlung 2016 wurde die Vorstandsstruktur reformiert, um den sich verändernden Anforderungen an Mitgliedschaft, Expansion und Kommunikation gerecht zu werden. Es wurden drei neue Regionen eingeführt, die die EMA-Region ersetzen:

    • Region Nordeuropa und Amerika
    • Region Mittel- und Osteuropa
    • Südeuropa und Mittelmeerraum

    Dementsprechend ersetzten drei neue Regionalvorsitzende den früheren EMA-Vorsitzenden. Die Funktion des RTI-Beauftragten für den Gemeindedienst wurde aufgelöst und seine Aufgaben wurden auf den RTI-Präsidenten und die Regionalvorsitzenden verteilt. Die Ämter des RTI-Sekretärs und des RTI-Schatzmeisters wurden getrennt und der RTI-Vorstand wurde von fünf auf neun Mitglieder erweitert.

    Seitdem wurde das Dokument durch Änderungen, die auf der RTI-Jahreshauptversammlung und dem Halbjahreskongress genehmigt wurden, immer wieder aktualisiert und überarbeitet. Diese Änderungen sind in den Regeln selbst dokumentiert.